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A

Acemannan

Acemannan – Hauptwirkstoff der AloeVera (AV)

Die AV besitzt in erster Linie das Mucopolysacchcirid Acemannan, eine langkettige Zuckerform, ein Kohlehydrat welches für den Stoffwechselvorgang im menschlichen Körper benötigt wird.

A. wird vom Körper nur bis zum Erreichen der Pubertät eigenständig produziert, danach kann dieses Kohlehydrat nur über Nahrung bzw. Nahrungsergänzung aufgenommen werden. Diese dient, eingelagert in die Zellmembrane des Körpers, immunstärkend gegen Bakterien und Viren. A. sorgt für genügend „Gelenkschmiere“, beugt Arthritis vor. Bedingt durch seine antibakteriellen Eigenschaften kann A. die natürliche Bakterienflora der Verdauungsorgane mach Störungen wieder herstellen. Zudem stimuliert A. die Beweglichkeit der Verdauungsorgane und hilft Fremdproteine in den Dickdarm weiter zu leiten, wirkt daher entgiftend.

Weitere, wertvolle Inhaltsstoffe: Mineralstoffe und Enzyme, Säuren und Vitamine
Calcium, Phosphor, Kalium Eisen, Natrium, Mangan, Magnesium, Kupfer, Chrom, Zink, Saponine, essentielle Fettsäuren. Vitamin A,C, B1, B2 und B12.

Akne

Gesicht mit Akne, Beauty-Portal Lexikon

Die Akne ist eine Erkrankung, hauptsächlich des Talgdrüsenfollikels, die zunächst nichtendzündliche Komedonen hervorbringt. Im späteren Verlauf aber auch eine Reihe entzündlicher Effloreszenezen wie Papeln, Pusteln und Knoten entstehen lassen kann.

Akneformen
Akne wird nach Ursache, Ausprägung bzw. Schweregrad und Lebensalter systematisiert.
Am bekanntesten und verbreitetsten ist die Acne vulgaris oder „gewöhnliche Akne“. „Gewöhnlich“ bedeutet hier, dass die Akne bedingt durch verstärkten Androgeneinfluss während der Pubertät auftritt und spätestens zum Anfang des dritten Lebensjahrzehnts abklingt. Weil ihre Ursachen in Veränderungen des Körperstoffwechsels liegen, gehört die Acne vulgaris zu den endogenen Akne Formen.

Behandlung
Außer in leichten Fällen von Akne ist die Behandlung durch einen Hautarzt (Dermatologen) anzuraten. Es stehen mehrere Wirkstoffe und unterstützende Therapie-Methoden zur Verfügung. Die medikamentöse Therapie versucht, die Talgproduktion zu reduzieren, den Verhornungsvorgang im Ausführungsgang des Talgdrüsenfollikels zu normalisieren, Bakterien zu bekämpfen und die Entzündungsreaktion günstig zu beeinflussen.
Das „Ausdrücken“ der Akne-Effloreszenzen ist keine sinnvolle Alternative zur dermatologischen Behandlung, sollte nur in Ausnahmefällen und durch geschultes Personal (KosmetikerIn)vorgenommen werden. Bei unsachgemäßer Durchführung drohen die Ruptur des Follikels bzw. die Vergrößerung der Wunde, Abszessbildung, Schmierinfektionen und zusätzliche Narben

Lichttherapie
Die Therapie mit Sonnenlicht bzw. Ultraviolettstrahlung ist umstritten. Zwar vermag UV-Strahlung antibakteriell zu wirken, gleichzeitig kann jedoch die Proliferationshyperkeratose angeregt werden. In der Folge droht die Neubildung von Komedonen. Außerdem kann es zu phototoxischen Effekten kommen, insbesondere bei Benutzung äußerlich aufzutragender Medikamente, Sonnenschutzmittel und Kosmetika.

Quelle:de.wikipedia.org/wiki/Akne | Fotolia Bild Nr.35807923 - Autor: © lam3r

Akupunktur

Akupunktur Nadeln am Beispiel Ohr beauty-portal

Akupunktur (Lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen, chin. ??, zh?n bi?n) ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Sie geht von Lebensenergien des Körpers aus (Qi), welche auf definierten Längsbahnen, den Meridianen, zirkulieren und angeblich einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen haben. Ein gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht und soll durch Stiche in auf den Meridianen angenommene Akupunkturpunkte ausgeglichen werden. Bei eng verwandten Methoden wird stumpfer Druck auf die Punkte ausgeübt (Akupressur) oder sie werden erwärmt (Moxibustion).

Klinische Studien zeigen eine Wirksamkeit der Akupunktur bei durch Kniegelenksarthrose bedingte Schmerzen, bei chronischen tiefen Rückenschmerzen und bei der Prophylaxe von Migräneattacken. Allerdings wurde auch gezeigt, dass Scheinakupunktur, bei der irgendwohin gestochen wird, genauso wirksam ist wie eine nach traditionellen Regeln durchgeführte Akupunktur.
Akupunktur wird zur Behandlung zahlreicher weiterer Beschwerden angeboten, auch wenn kein anerkannter Beleg für eine Wirksamkeit vorliegt.

Konzept der Akupunktur
Akupunktur in der Ming-Dynastie (1368–1644). Bibliothèque Nationale de France, Paris
Die Akupunktur ist ein Behandlungskonzept der traditionellen chinesischen Medizin. Sie basiert auf der Lehre von Yin und Yang, welche später durch die Fünf-Elemente-Lehre und der Lehre von den Meridianen ergänzt wurde. Sie verwendet drei Verfahren:

  1. Einstechen von Nadeln in die Akupunkturpunkte
  2. Erwärmen der Punkte (Moxibustion)
  3. Massage der Punkte (Akupressur)

In der Akupunktur werden rund 400 Akupunkturpunkte maßgeblich benutzt, die auf den so genannten Meridianen angeordnet sind. Zur Vereinfachung wurde das heute gängige Modell von zwölf Hauptmeridianen, die jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, eingeführt. Acht Extrameridiane und eine Reihe von sogenannten Extrapunkten ergänzen dieses Modell. Laut dem Glauben vieler Vertreter der traditionellen chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi (Lebensenergie) beeinflusst.

Da die von der traditionellen chinesischen Medizin angenommenen Wirkmechanismen nicht nachgewiesen werden konnten, diese sogar wissenschaftlichen Erkenntnissen über Funktion und Aufbau des menschlichen Körpers widersprechen, und sich auch kein anderer Wirkmechanismus stichhaltig nachweisen ließ, wird für diese Wirksamkeit allgemein der Placebo-Effekt verantwortlich gemacht. Hinzu kommt, dass sich während der Behandlung jemand sehr eingehend mit dem Patienten beschäftigt. Diese und ähnliche Ergebnisse aus anderen Bereichen der Alternativmedizin haben zu einer verstärkten Diskussion darüber geführt, wie sich der Effekt auch in der wissenschaftlichen Medizin besser ausnutzen lässt. Scheinakupunktur ist jedoch kein klassisches Placebo.

Die Akupunktur gehört nach diesem Verständnis zu den Umsteuerungs- und Regulationstherapien. Noch älter als die Akupunktur ist die Akupressur. Hier werden die Punkte mit Hilfe der Fingerkuppen oder auch mit Hilfe von Werkzeugen massiert, weshalb die Akupressur auch als eine nicht-invasive Form der Akupunktur betrachtet werden kann.

Durchführung
Eine Akupunktursitzung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Dabei wird der Patient ruhig und entspannt gelagert, typischerweise liegt er oder sitzt bequem. Vor dem Einstich einer Nadel wird die Stelle und die unmittelbare Umgebung leicht massiert. Während einer Sitzung werden so wenige Punkte wie möglich gestochen. Manche Autoren geben eine Maximalzahl von 16 an, die aber in Einzelfällen überstiegen werden kann.

Einsatzgebiete
Die Weltgesundheitsorganisation veröffentlichte 2003 eine Indikationsliste für Akupunktur. Diese Liste umfasst folgende Bereiche:

  • Erkrankungen des Atmungssystems (etwa akute Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Gastrointestinale Störungen (etwa chronische Magengeschwüre)
  • Schlafstörungen
  • Bronchialasthma
  • Neurologische Störungen (etwa nach Schlaganfällen)
  • Augenerkrankungen (etwa zentrale Retinitis)
  • Muskuloskeletale Erkrankungen (etwa Cervicobrachialsyndrom)
  • Erkrankungen im Mundbereich (etwa Schmerzen nach Extraktionen, Gingivitis).

Als anerkannte Indikation für eine Akupunkturbehandlung gelten auch chronische Schmerzen, wenn kein körperlicher Befund vorliegt, und Schwangerschaftsbeschwerden.

Quelle:de.wikipedia.org/wiki/Akupunktur | Fotolia Bild Nr.11115405 - Autor:© Sven Bähren

Aloe vera

Aloe vera beautyportal

Die Echte Aloe (Aloe vera), auch Curacao-Aloe, Wüstenlilie genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Aloen (Aloe) in der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae).
Sie gehört zu den Aloe-Arten, die zur inneren und äußeren Anwendung verwendet werden können, daneben gibt es u. a. auch Kap-Aloe (Aloe ferox), Barbados-Aloe, Socotra-Aloe, Venezuela-Aloe, Zanzibar-Aloe. In der pharmazeutischen und kosmetischen Verwendung ist sie fast ausschließlich unter ihren synonymen wissenschaftlichen Namen Aloe vera bzw. Aloe barbadensis bekannt.

Quelle:de.wikipedia.org/wiki/Aloe_vera | Fotolia Bild Nr.12112448 - Autor: © dazarter

Anti-Aging

Der Begriff Anti-Aging, auch Altershemmung, ist eine Bezeichnung für Maßnahmen, die zum Ziel haben, die biologische Alterung der Menschen hinauszuzögern, die Lebensqualität im Alter möglichst lange auf hohem Niveau zu erhalten. Verwendet wird dieser Begriff in der Medizin, von Ernährungswissenschaftlern, der Nahrungsergänzungsmittelindustrie, von Kosmetikherstellern und auch teilweise im Zusammenhang mit Schönheitsoperationen.

Anti-Aging und Kosmetik
Sichtbares äußeres Zeichen des Alterns ist die Hautalterung, die etwa ab dem 25. Lebensjahr einsetzt und irgendwann vor allem in Form von Falten sichtbar wird. Dabei wird wieder zwischen der biologischen Alterung unterschieden und der Alterung durch äußere Einflüsse. Biologisch verlangsamt sich die Geschwindigkeit der Zellerneuerung, die Fähigkeit Feuchtigkeit zu speichern nimmt ab. In tieferen Hautschichten wird durch das Enzym Collagenase mit zunehmendem Alter immer mehr Kollagen abgebaut, wodurch die Haut an Elastizität verliert.
Der wichtigste äußere Faktor bei der Hautalterung ist die Einwirkung von UV-Strahlung, auch als Lichtalterung bezeichnet. Die UV-Strahlung lässt freie Radikale entstehen, die Zellbestandteile zerstören und Zellen zum Absterben bringen können. Vor allem ausgiebige Sonnenbäder und Besuche im Solarium verstärken diese Form der Alterung. Auch „Altersflecken“ sind Sonnenschäden. Auch Nikotingenuss führt zu einer vorzeitigen Hautalterung mit Faltenbildung.
Da deutlich sichtbare Falten als Zeichen des Älterwerdens zumindest im westlichen Kulturkreis als nicht erstrebenswert gelten, werden zahlreiche Kosmetikprodukte mit dem Schlagwort Anti-Aging beworben.
Die Kosmetikbranche bzw. kosmetische Medizin bieten unter den Begriffen Anti-Aging oder Pro-Aging ein breites Spektrum von Methoden zur Bekämpfung von Falten an. Häufig wird der Begriff auch für Maßnahmen der Schönheitschirurgie verwendet. Die Wirkung aller Methoden ist zeitlich auf Monate oder Jahre begrenzt und teilweise mit Risiken verbunden.

Antioxidantien

Antioxidantien (auch Oxidationshemmer oder Radikalfänger genannt) werden in Lebensmitteln, in Arzneimitteln und in Kunststoffen eingesetzt, um die Oxidation empfindlicher Moleküle zu verhindern, also die Reaktion mit dem Luftsauerstoff oder anderen oxidierenden Chemikalien. Meistens wirken sie als Radikalfänger - helfen unserem Körper, mit den freien Radikalen „fertig zu werden“.

Freie Radikale entstehen im Übrigen auch bei allen Stoffwechselvorgängen im Körper, selbst beim Atmen. Diese körpereigene Produktion dient der Unterstützung des Immunsystems, und sorgt dadurch für ein ausgewogenes Gleichgewicht in unserem Organismus u. a. bei der Infektionsabwehr.

Antioxidativ wirksame Substanzen kommen natürlicherweise in der Nahrung und im menschlichen Organismus vor.
Zu den natürlichen Antioxidantien gehören die Vitamine A,C(Zitrusfrüchte) und E(enthalten in Pflanzenölen) sowie Selen.
Obst und Gemüse, Getreide, Rotwein und grüner oder schwarzer Tee enthalten ebenso natürliche Antioxidantien.
Antioxidantien sind u. a. in Knoblauch, Blaubeere, Kohl, Brokkoli, Süßholz, Ingwer, Tee, Kaffee, Kerbel, Petersilie, Zwiebel, Zitrusfrüchten, Leinsamen, Vollreis, Tomaten, Traubenkernöl, Rosmarin, Minze, Gurke, Spargel, Basilikum und Kakao enthalten und werden in der Lebensmitteltechnik als Lebensmittelzusatzstoffe eingesetzt. Antioxidantien sind auch ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Muttermilch, sie wirken im Organismus des Babys als Radikalfänger und helfen u. a. bei der Infektionsabwehr.
In Kosmetika dienen sie auf Fettbasis. In Lippenstiften und Feuchtigkeitscremes verhindern sie die Ranzigkeit.
Antioxidantien können zudem über die Haut, als wirksames Anti-Aging-Produkt aufgetragen, dem Körper zugeführt werden um den Hautalterungsprozess zu verlangsamen.

Aptos-Fäden

Fäden aus chirurgischem, nicht resobierbarem Material, die die Haut straffen sollen.

Arganöl

Argan Oel Baum mit Fruechten

Das Arganöl (auch Arganenöl) wird aus der Frucht des Arganbaums gewonnen.

Der Arganbaum wächst auf der Welt nur an einem einzigen Ort, im südwestlichen Marokko. Das seit 80 Millionen Jahren. Der Arganbaum ist eine bedornte, verholzende Pflanze mittlerer Größe, mit Wuchshöhen von bis zu 10 Meter. Der Baum hat für den relativ niedrigen Stamm eine weit ausladende Krone von bisweilen mehr als 70 m Umfang,
Die Früchte des Arganbaums haben ein bitteres Fruchtfleisch, sind etwa so groß wie Datteln und sehen diesen im trockenen Zustand sehr ähnlich. Frisch sieht die Arganfrucht aus wie eine Mischung aus Olive und gelber Pflaume. Diese Frucht enthält bis zu drei Kerne, die jeweils etwas größer sind als eine Haselnuss, ihre Schale ist extrem hart. In jedem dieser Kerne steckt eine kleine Mandel, etwa so groß wie ein Sonnenblumenkern. Aus diesen Mandeln wird das Öl gewonnen.

Das Arganöl findet Anwendung in der Gastronomie (liebevoll Gourmet-Öl genannt) und in der Kosmetikindustrie als Bestandteil hochwertiger Pflegeserien und zeichnet sich durch seine goldene Farbe, seinen intensiven Geruch und einen hohen Gehalt von Tocopherolen (Vitamin E) aus. Das Öl enthält 20 % gesättigte und 80 % ungesättigte Fettsäuren.

In Werbeaussagen wird oft der hohe Gehalt an Tocopherolen herausgestellt. Diese Vitamin-E-aktiven Substanzen rangieren (mit ca. 600 mg/kg) eher im durchschnittlichen Bereich. Rapsöl hat einen vergleichbaren Gehalt, Weizenkeimöl besitzt einen deutlich höheren Gehalt an Tocopherolen. Gamma-Tocopherol macht etwa 80 % des Gesamtgehaltes aus.

Ölherstellung
In den Fabriken von Casablanca und Agadir gewinnt man das Öl aus Arganmandeln dass die Tradition des handgepressten Arganöls erhalten bleibt.
Die Handpressung von Arganöl ist wesentlich zeitaufwändiger als die Herstellung mit Hilfe von Pressmaschinen. Zur Gewinnung eines Liters handgepressten Arganöls sind etwa zwei Tage Arbeit erforderlich. Auch der Einsatz der Früchte ist deutlich höher; zur Produktion eines Liters werden ungefähr 30 Kilo Früchte benötigt, also die Ernte von 4-5 Bäumen. Dies erklärt den relativ hohen Preis.
die traditionelle Handpressung
Bei der traditionellen Handpressung werden die geernteten Früchte und Mandeln ausschließlich von Hand in einem aufwendigen, bis zu 24 Stunden dauernden Prozess gepresst. Herkunft und Qualität der Arganfrüchte sind hierbei immer bekannt und sichergestellt.
Das Sammeln und Verarbeiten der Arganfrüchte ist von jeher Frauensache. Nach dem Trocknen der Früchte wird das Fruchtfleisch entfernt. Jetzt werden fehlerhafte und faule Kerne aussortiert, da sie einen negativen Einfluss auf den Geschmack des Öls haben könnten. Die harten Kerne werden danach mittels eines Steins geschickt aufgeklopft. Die darin enthaltenen Mandeln werden sorgfältig entfernt und auf offenem Feuer leicht angeröstet. Anschließend werden die Mandeln von Hand in einer Steinmühle zermahlen. Unter Zugabe von abgekochtem Wasser wird dann das gewonnene Mandel-Mus zu einem Brei, der so lange gerührt und geknetet wird, bis das Öl in einem kleinen Rinnsal aus der Masse heraustritt.

Quelle:de.wikipedia.org/wiki/Arganöl - auszugsweise | Fotolia Bild Nr.31772782 - Autor: © Rosa Frei

Ästhetische Chirurgie

Siehe Plastische Chirurgie

Ätherische Öle

Ätherische Öle - etherische Öle, etherartig, wie Ether flüchtig
sind in organischen Lösungsmitteln lösliche Extrakte oder die organische Phase aus Wasserdampfdestillaten aus Pflanzen oder Pflanzenteilen, die einen starken, für die Herkunftspflanze charakteristischen Geruch haben. Neben den ätherischen Ölen existieren Hydrolate als Nebenprodukte der Wasserdampfdestillation. Sie enthalten die wasserlöslichen Komponenten der destillierten Pflanzen und in Spuren auch ätherische Öle.

Verwendung
Ätherische Öle werden je nach Eigenschaft unterschiedlich genutzt. Häufig steht der Einsatz als Duftstoff in Kosmetik- und Parfümindustrie im Vordergrund, aber auch als medizinische Wirkstoffe und als technische Lösungsmittel haben bestimmte ätherische Öle Bedeutung.

Sie werden in der Kosmetikindustrie und zur Wohnraumaromatisierung in Duftlampen verwendet.

Gesundheitliche Wirkung
Durch ihre kleine Molekularstruktur gelangen ätherische Öle über Haut und Schleimhaut in Blutkreislauf und Gewebe. Auf diesem Weg beeinflussen sie den gesamten Organismus. Über das Einatmen gelangen sie über Schleimhäute und Lunge ebenfalls in den Blutkreislauf. Bei der Einnahme durch den Mund (oral) wird ein Teil der Wirkstoffe über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen, größtenteils gelangen sie über die Mundschleimhäute in den Blutkreislauf.

Atrophie

Die Atrophie oder Atrophia = „Abmagerung“, „Auszehrung“, „Nahrungsmangel“, „Verkümmerung“
bedeutet Gewebsschwund.
Sie kann durch Volumen- bzw. Größenabnahme der Zellen (so genannte einfache Atrophie) oder durch Abnahme der Zellzahl (numerische Atrophie = Hypoplasie) auftreten. Atrophien können u. a. aus folgenden Gründen auftreten:
• wegen Mangelernährung,
• wegen einer Stoffwechselstörung,
• wegen einer infektiösen, physikalischen oder chemischen Schädigung,
• wegen einer Störung der Blutversorgung,
• wegen einer Störung der Innervation,
• wegen hormoneller Veränderungen, beispielsweise einem Mangel an Wachstumshormonen oder Wachstumsfaktoren,
• als Alterserscheinung,
• aus Überbelastung z.B. durch Muskelbeanspruchung ohne passende Ruhephasen,
• wegen mechanischen Drucks (Druckatrophie), z. B. durch: den Druck eines Tumors oder einer schlecht sitzenden Prothese sowie/oder
•  unter Therapie mit Glucocorticoiden.
• wegen übermäßigen Alkoholkonsums

Bereits eine Unterbeanspruchung eines Organs führt zu einer Inaktivitätsatrophie, zum Beispiel der Muskel- und Knochenschwund bei mangelnder körperlicher Aktivität oder in der Raumfahrt (wegen fehlender Schwerkraft). Zudem zeigen einige Organe eine physiologische Atrophie (auch als Involution bezeichnet), wie beispielsweise der Thymus, der sich ab der Pubertät zurückbildet.
Eine Atrophie kann entweder allgemein auftreten (universelle Atrophie, bspw. bei Unterernährung) oder auf bestimmte Organe oder Gewebe innerhalb eines Organs beschränkt sein.

Autogenes Training

Autogenes Training bei unseren Wellness-und-Massage Instituten

Das autogene Training (von gr. ???? – selbst und ?????? – erzeugen) ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik. Es wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt, 1926 erstmals vorgestellt. Heute ist das autogene Training eine weit verbreitete und (z.B. in Österreich auch gesetzlich) anerkannte Psychotherapiemethode.

Die Methode
Die ursprüngliche zur Psychotherapie erdachte Methode wird heute oft von Gesunden angewendet zur Erhöhung der Lebensqualität, zur Besserung sportlicher Leistungen, des Lernens, zur Verbesserung der Managementfähigkeiten usw. Sie entstand aus Beobachtungen, die Schultz bei der Hypnoseforschung machte. Schultz nannte sein Verfahren »konzentrative Selbstentspannung«, weil die Entspannung der Muskulatur die Grundlage seiner Psychotherapiemethode ist. Man kann also auch von einer Körpertherapie sprechen, weil der Beginn und die Grundlage die zuerst körperlichen Veränderungen der Muskel- und Gefäßspannung sind. Grundsätzlich ist auch die Bezeichnung »Selbsthypnose« richtig, denn beim autogenen Training versetzt sich der Übende durch Autosuggestion selbst in den »umgeschalteten« Zustand. Unter Umschaltung versteht Schultz das Schalten vom normalen Wachzustand zu einem veränderten, hypnotischen Bewusstseinszustand. Diese Umschaltung muss – außer vor dem Schlafengehen – immer ganz exakt zurückgenommen werden.

Stufen und Anwendungsbereiche
In der Praxis wird vorwiegend die Grundstufe angewendet, die auch psychotherapeutisch wirksam ist. Angebotene Ausbildungen dauern etwa 1600-1800 Stunden. Angewendet wird das autogene Training heute vorwiegend im deutschsprachigen Raum, in Frankreich, Italien, Großbritannien, und in anderen Ländern bis nach Russland.

Anwendungsbereiche des autogenen Trainings sind für den Gesunden vor allem der Sport, Managerschulung, Vorbeugung des Burnout Syndroms, Lernprobleme usw.

Medizinische Indikationen für das autogene Training sind vorwiegend Neurosen und psychosomatische Erkrankungen, von der Flug- und Platzangst bis zum Magengeschwür und der Zusatztherapie bei Krebserkrankungen.

Quelle:de.wikipedia.org/wiki/Autogenes_Training - auszugsweise | Fotolia Bild Nr.24586583 - Autor: © yellowj

Ayurveda

Ayurveda (dt.: Wissen vom Leben; auch in der Schreibweise Ayurweda) ist eine traditionelle indische Heilkunst, die bis heute viele Anwender in Indien, Nepal und Sri Lanka hat.
Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft. Der Begriff stammt aus dem indischen Sanskrit und setzt sich aus den Wörtern Ayus (Leben) und Veda (Wissen) zusammen. Ayurveda ist eine Kombination aus Erfahrungswerten und Philosophie, die sich auf die für menschliche Gesundheit und Krankheit wichtigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert. Dadurch hat Ayurveda einen ganzheitlichen Anspruch.