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Emulgatoren

Emulgatoren sind Hilfsstoffe, die dazu dienen, zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser, zu einem fein verteilten Gemisch, der so genannten Emulsion, zu vermengen und zu stabilisieren.

Ähnliches gilt für die Aufmischung von festen, nicht löslichen Stoffen in einer Flüssigkeit, um eine so genannte Suspension zu stabilisieren. Die häufig auch als Tenside bezeichneten Hilfsstoffe finden eine breite Anwendung in Pharmazie, Lebensmitteltechnologie als Lebensmittelzusatzstoffe, Ölindustrie, im Haushalt (in Reinigungsmitteln und Wasserlacken), in der Kosmetik und zahlreichen großindustriellen Anwendungen.

Die physikalischen Eigenschaften dieser grenzflächenaktiven Substanzen werden unter „Tenside“ ausführlich beschrieben.
Verbindungen, die in der Lebensmittelindustrie als Emulgatoren verwendet werden, sind in der Liste der in der Europäischen Union zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffe aufgeführt. Wichtige Emulgatoren in der Lebensmittelindustrie sind Lecithine und Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren.

Energetisches Facelifting

Bei dem energetischen Facelifting handelt es sich um eine sanfte Hautverjüngungsmethode.
Durch sanfte Stimulierung ausgewählter Meridianpunkte werden unsere Zellen energetisch zur Regeneration angeregt.
12 – 15 Behandlungen in einem Zeitraum von 1 – 2 Jahren sind empfehlenswert, jede einzelne ist wirkungsvoll!

Weitere Informationen zu dieser Thematik erahlten Sie bei der Fachkosmetikerin Martina Wähmann in Hamburg-Eimsbüttel

Enzym

Ein Enzym, früher Ferment (lateinisch fermentum), ist ein Stoff, der eine oder mehrere biochemische Reaktionen katalysieren kann.
Fast alle Enzyme sind Proteine, die Ausnahme bildet katalytisch aktive RNA, wie z.B. snRNA. Enzyme haben wichtige Funktionen im Stoffwechsel von Organismen.

Enzyme in der Kosmetik
Bisher wurden ca. 2000 Enzyme im menschlichen Körper gefunden, doch Forscher glauben, dass es noch viel mehr gibt.
Enzyme spielen eine große, zentrale Rolle im Stoffwechselvorgang unseres Organismus und daher sind sie auch aufgrund ihrer Vielseitigkeit sehr interessant in der Kosmetik.
Enzyme sind biologische Katalysatoren, die in den lebenden Zellen ablaufende, chemische Reaktionen herbeiführen, beschleunigen oder verlangsamen.
Enzyme sind an allen Stoffwechselprozessen – Aufbau- und Abbauprozessen von Stoffen – beteiligt.
Es wird unterschieden zwischen Anabolismus (Aufbau von Zellmaterial und Stoffen) und Katabolismus (Abbau von Zellmaterial und Stoffen).
Enzyme sind nicht immer sofort reaktionsbereit. Sie benötigen daher oft einen „Partner“ zur Hilfe, der als Coenzym bezeichnet wird.

Quelle:de.wikipedia.org/wiki/Enzyme | Marianne Hartung, Fachkosmetikerin

Epilation

Epilation / Haarentfernung
Unter Epilation versteht man Verfahren zur Entfernung von Körperhaaren, wobei das Haar mitsamt der Haarwurzel entfernt wird.
Im Unterschied zur Epilation bezeichnet Depilation die Entfernung nur des sichtbaren Teils der Haare, meist durch Rasur oder chemische Mittel (Enthaarungscreme).

Die Epilation gliedert sich in dauerhafte Verfahren, bei denen die Haarwurzel zerstört wird, und in nicht-dauerhafte Verfahren, bei denen das Haar nur ausgerissen wird, ohne die Haarwurzel zu zerstören, und nach einiger Zeit – allerdings erst nach einer längeren Zeitspanne als bei der Depilation – wieder nachwächst.

Temporäre Epilation
Bei diesen Epilationsmethoden wird das Haar ausgerissen.
Zunehmende Verbreitung findet die Wachsenthaarung des Intimbereichs im Kosmetikstudio, das sogenannte Brazilian Waxing.
Kleine Bereiche, zum Beispiel die Augenbrauen, können auch mit einer Pinzette ausgezupft werden.

Dauerhafte Epilation
Allen dauerhaften Epilationsverfahren ist gemeinsam, dass diese nur bei Haaren erfolgreich sind, die sich in der Wachstumsphase befinden. Da es aber insgesamt drei Phasen der Haarentwicklung gibt, ist eine mehrmalige Anwendung dieser Verfahren nötig, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Laser- und Lichtbehandlungssysteme
Hierbei wird das Haar großflächig Laserpulsen oder Lichtblitzen ausgesetzt. Das Licht wird dabei von der Haarwurzel absorbiert und in Wärme umgewandelt. Diese lokale Wärmeentwicklung führt zu einer Verödung der Haarwurzeln. Dieses Verfahren wirkt jedoch nur bei dunklen Haaren bzw. Haaren mit dunkler Wurzel, da weißen Haaren das Pigment Melanin fehlt, das die Laserstrahlung aufnimmt.

Enthaarungslaser
Derzeit befinden sich zahlreiche Laser- und Lichtbehandlungssysteme auf dem Markt, die geeignet sind zur Verlangsamung von Haarwuchs (long-term Epilation) bis hin zur dauerhaften Haarentfernung. Es handelt sich hierbei im einzelnen um länger gepulste (bis 50 ms) Festkörper- (Alexandrit-, Nd:YAG- oder Rubinlaser) oder Diodenlaser bzw. hochenergetische Entladungslampen (IPL). Für viele dieser Systeme ist inzwischen eine haarwachstumsverlangsamende Wirkung gesichert.

Siehe auch IPL-Technik

Extensions

Extensions - Haarverlängerung ist eine Bezeichnung für verschiedene Methoden, das Eigenhaar am Kopf durch fremde Echt- oder Kunsthaarsträhnen länger erscheinen zu lassen. Der englische Fachbegriff lautet Hair Extensions. Diese Dienstleistung wird in der Regel von Friseuren angeboten.

Am besten geeignet ist unbehandeltes, europäisches Schnitthaar. Dieses ist aber in zu geringer Menge und Qualität verfügbar, daher wird häufig Schnitthaar aus Indien verwendet, das durch Vorbehandlung dem europäischen Haar farblich angepasst wird. Das indische Haar ist aufgrund der genetischen Verwandtschaft der Konsistenz des europäischen Haares am besten geeignet. Beim Abschneiden als Zopf bleibt die richtige Ausrichtung der Haare erhalten und sie sind nach Farbe und Größe sortiert. Indische Frauen lassen ihr Haar kaum chemisch behandeln, somit ist auch die Schuppenschicht der Haare gesund und intakt. Das so gewonnene Haar ist besonders hochwertig und wird als Remi-Haar (oder auch Remy-Haar) bezeichnet.
Synthetisch hergestelltes Haar ist herstellungsbedingt kostengünstiger und wird daher für preiswertere Arbeiten verwendet.

Arbeitsweise
Bei einer Haarverlängerung wird fremdes Haar (Kunsthaar oder Echthaar) in das eigene Haar, mittels verschiedener Methoden integriert. Die Befestigung kann durch Kunststoff-Verbindungen, Metall-Verbindungen, Clips, Klebestreifen oder durch Einflechten erfolgen. Eine weitere Möglichkeit ist die Einarbeitung von Tressen, bei der reihenweise gearbeitet wird. Die Befestigung findet vor allem am Hinterkopf statt, damit genügend Eigenhaar vom Oberkopf über die Verbindungsstellen fällt.
Clip In's können beispielsweise jederzeit leicht entfernt und wieder eingesetzt werden. Haarverlängerungen die mittels Bonding angebracht wurden können mehrere Monate (im Schnitt bis zu 3 bis 4 Monate) getragen werden und müssen meist erst dann entfernt werden, wenn die Verbindungsstellen so weit herausgewachsen sind, dass sie vom Deckhaar nicht mehr abgedeckt werden können.
Die Haltbarkeit kann verkürzt sein, wenn das verwendete Bondingmaterial aufgrund schlechter Qualität nicht über die gesamte mögliche Tragedauer hält, oder sich wegen mangelnder Pflege zu lösen beginnt.
Die Einarbeitung der Strähnen bzw. Tressen dauert je nach angewandter Methode und verwendeter Haarmenge unterschiedlich lang. Im Durchschnitt kann man von einer Einarbeitungszeit von 2 bis 4 Stunden ausgehen.

Methoden
Grundsätzlich können die vielen verschiedenen Methoden zur Haarverlängerung in zwei Gruppen unterteilt werden, in die warme und kalte Methode.
Bei der warmen Methode wird Wärme und Hitze dazu verwendet, das Eigenhaar mit den einzuarbeitenden Haarsträhnen zu verbinden. Als Verbindungsstoff wird meist Keratin verwendet. Das Lösen der Verbindung geschieht mittels alkoholähnlichen Substanzen welche die Klebestellen wieder auflösen.
Bei der kalten Methode werden die Eigenhaare mit den Haarsträhnen durch Metall- oder Kunststoffhülsen rein mechanisch verbunden. Die Verbindung ist rasch hergestellt und hält sehr fest. Das Lösen der Verbindung ist oft sehr einfach, da nur die Hülsen entfernt werden müssen und keine Kleberückstände am Haar verbleiben.
Es gibt Methoden, die einzelne Strähnen mit wenigen Millimetern Durchmesser verarbeiten und Methoden, die ganze Haar-Tressen von mehreren Zentimetern Breite verarbeiten.