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Ganzkörpermassage

Ganz-/Teilkörpermassage
Man unterscheidet die Massage in Ganz- und Teilkörperbehandlung.
Von einer Ganzkörpermassage spricht man, wenn mehr oder weniger alle Körperregionen massiert werden. Dies schließt gewöhnlich Füße, Beine, Arme, Hände, Rücken, Schultern und Nacken ein. Die Massage kann auf die Brust, den Bauch und das Gesicht ausgeweitet werden. Die Ganzkörpermassage wird nur selten als medizinische Therapie verschrieben. Meistens findet man sie mit abgeschwächten Handgriffen als ganzheitliche Massage.

Bei der Teilkörpermassage wird nur ein Körperteil massiert. Beide Beine bzw. beide Arme zählen hier als ein Körperteil. Daraus ergeben sich folgende Teilmassagebereiche: Beine, Rücken (im Liegen und mit freiem Oberkörper), Arme, Brust, Bauch, Gesicht. Jeder Masseur hat seine eigene Art der Massage und wird eine Teilkörpermassage auf die angrenzenden Gebiete ausweiten.

Gesichtsstraffung

(auch Rythidectomie genannt, weitläufig jedoch eher als Facelift oder Lifting bekannt) bezeichnet einen Eingriff der Plastischen Chirurgie im Bereich der ästhetischen Chirurgie (Schönheitsoperation) am Gesicht eines Menschen. Ziel eines solchen Eingriffes ist es, die Gesichtshaut und das darunter liegende Gewebe zu straffen und ihm eine höhere Spannung zu verleihen. Oft wird dieser Eingriff durchgeführt, damit das Gesicht des Patienten jünger aussieht.

Dieser Gesichtseingriff kann offen (ein langer Schnitt hinter dem Haaransatz auf dem Kopf oberhalb der Stirn bzw. hinter den Ohren) oder endoskopisch (vier bis fünf kleinere Einschnitte) durchgeführt werden. Überschüssige Haut, Muskeln und Fett entfernt man bei der Operation, indem man das Gewebe nach oben verlegt (Straffung der Haut). Es wird zwischen einem oberen Facelift (Stirnlift oder Stirnstraffung) und einem unteren Facelift (Wangen- und Halsstraffung) unterschieden. Weiterhin gibt es minimal-invasive Methoden, die ausschließlich auf Fäden aus Gold oder Kunststoff basieren (mit und ohne Widerhaken). Die Operation kann je nach der Art des Liftings unter Vollnarkose oder Lokalanästhesie durchgeführt werden. Mögliche Komplikationen eines operativen Eingriffes sind Asymmetrien, Verzerrungen, Narben.
Erstmals wurde Lifting in den 70er Jahren praktiziert. Seit den 70ern haben sich die Methoden allerdings erheblich verändert: so gibt es heute Straffungen mit extra kleinen Narben (Treppenlift), Aufhängungen der Sehnen der Gesichtsmuskulatur (SMAS) oder auch endoskopische Verfahren (Schlüssellochchirurgie).

Glabella

Die bei den meisten Menschen haarlose Hautregion zwischen den Augenbrauen sowie die unterhalb dieser Stelle liegende knöcherne Erhebung des Stirnbeins über der Nasenwurzel.
Diese Stirnbeinerhebung zwischen den Augenbrauenbögen ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen Mann und Frau.

GREEN PEEL ®

Unter GREEN PEEL ® versteht man eine Methode zur Schälung der Haut auf Kräuterbasis.

Gua-Sha

Gua-Sha,Schabetechnik

Hierbei handelt es sich um eine traditionelle Schabetechnik, die Schmerzen in Muskelpartien -besonders im Schulter- und Rückenbereich- erfolgreich lindern kann. Die Chinesen verwenden entweder Schaber aus Horn oder einfach den Rand ihrer Porzellan-Suppenlöfel.
Hier in Westeuropa genügt ein Schraubdeckel voneinem Twist-off-Glas oder eine Münze. Bei dieser Behandlung wird der Bereich des Schmerzes "ausgestrichen", d. h. die Ablagerungen zwischen Muskel und Bindegewege (die die Schmerzen verursachen) werden durch Intensivierung des Blutflusses an die Oberfläche befördert.
Das Schmzergebeit verfügt über die meisten Ablagerungen, die sich durch das Schaben an der Hautoberfläche zeigen. Dort verfärbt sich die Haut wie bei einem Bluterguss. Diese Methode ist nicht ganz schmerzfrei und die Verfärbungen müssen 3 - 4 Tage "erduldet" werden.

Quelle:BEAUTY FORUM 03/2012 Seite 19 | Fotolia Bild Nr.36572367 - Autor: © Tyler Olson

Gynäkomastie

Gynäkomastie ist die Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann.
Die echte Gynäkomastie durch Vermehrung des Drüsengewebes muss dabei von einer falschen Gynäkomastie durch Fetteinlagerung – wie sie bei Übergewicht und Fettsucht (Adipositas) auftritt – unterschieden werden.

Diese Brustveränderung wird von den betroffenen Männern oft als peinlich empfunden und kann teilweise zu erheblichen Störungen des Selbstvertrauens führen.
Ursachen der echten Gynäkomastie sind in der Regel Störungen im Hormonhaushalt. Dabei lassen sich im Wesentlichen unterscheiden:

  • die erhöhte Ansprechbarkeit des Brustgewebes auf weibliche Geschlechtshormone
  • das Vorhandensein von erhöhten Mengen an weiblichen Geschlechtshormonen, z. B. bei der Hormontherapie des Prostatakarzinomes, bei östrogenproduzierenden Hodentumoren und Erkrankungen der Hypophyse und des Hypothalamus. Auch in der Pubertät kann ein Überschuss an Östrogen entstehen, der die Brust anwachsen lässt (Pubertätsgynäkomastie).
  • die verringerte Produktion von männlichen Geschlechtshormonen davon unabhängige Ursachen wie Schilddrüsenerkrankungen, Leberzirrhose und die Dialyse bei Niereninsuffizienz (Nierenversagen)
  • die Aufnahme hoher Hormonkonzentrationen durch die Ernährung, insbesondere durch hormonbehandeltes Fleisch.
  • Das Erhöhen von Testosteron (medizinisch indiziert oder als Anabolika), da dieses im Fett- und Muskelgewebe mittels des Enzyms Aromatase teilweise in Östrogen umgewandelt wird.

Beim einseitigen Befund der Gynäkomastie ist auch beim Mann das Vorliegen eines Mammakarzinomes (Brustkrebs) nicht auszuschließen. Meist handelt es sich jedoch um ein Fibroadenom der Brust.
Behandlung
Bei der echten Gynäkomastie ist aus gesundheitlicher Sicht in der Regel kein operativer Eingriff nötig. Da die psychische Belastung bei vielen Betroffenen durch äußere Einflüsse jedoch oft sehr hoch ist, wird häufig versucht, die Rückbildung der Brust durch Einnahme von Hormonpräparaten herbeizuführen, was jedoch nicht in allen Fällen zum gewünschten Erfolg führt. Wird die Brust durch einen operativen Eingriff verkleinert, geschieht dies meist durch einen kurzen Schnitt am Rand des Brustwarzenhofes, durch den das Drüsengewebe und eventuell überschüssiges Körperfett entfernt wird.
Eine Operation ist jedoch nur eine Behandlung des Symptoms, nicht der Ursachen der Gynäkomastie. Eine nachhaltige Behandlung erfordert deshalb je nach Ursache der Brustvergrößerung:

  • Änderung der Ernährung (Gewichtsreduktion, weniger Alkohol)
  • nach Möglichkeit Absetzen von Medikamenten
  • Bei bestehendem Androgenmangel kann männliches Hormon substituiert werden. Nebenwirkungen sind zu beachten.