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Injektions-Lipolyse

bei der INJEKTIONS-LIOPLYSE
geht es um die Reduzierung von Fettpolstern durch Injektionstherapie
Die Injektions-Lipolyse ist kein neues Wundermittel zur Gewichtsabnahme. Sie ist aber in der Lage, Fettpölsterchen, die weder durch Ernährungsumstellung noch durch gezielte Bewegungstherapie zu reduzieren sind, abzuschmelzen und zu verstoffwechseln. Das Mittelwird mittels feister Nadeln direkt in die betroffenen Region injiziert. Dort kommt es zum Abschmelzen der Fettzellen und zum gesteigerten Fettabbau. Auch die Haut zieht sich wegen Ihrer Elastizität zusammen und erzeugt eine glatte homogene Oberfläche.

behandelbare Regionen sind:

  • Doppelkinn
  • Wangen
  • Reiterhosen
  • Oberschenkeln
  • unteres Gesäß
  • Fettwulste an Schulter-Arm-Gelenken
  • Knie uvm

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Arzt.

Quelle:Patienteninformation zur Fettweg Spritze NETZWERK-Lipolyse

Lipödem

Das Lipödem (umgangssprachlich auch Reiterhosensyndrom, Säulenbein oder Reithosenfettsucht – Lip bedeutet zudem Fett) ist eine atypische und symmetrische Häufung von Fettgewebe seitlich an den Hüften und Oberschenkeln und Oberarmen (im späteren Verlauf auch an den Unterschenkeln, Unterarmen und im Nacken) verbunden mit einer Hämatomneigung („blaue Flecken“) und orthostatischen Ödemen (Störung der Kapillarfunktion).
Das Lipödem tritt fast ausschließlich bei Frauen auf, vor allem nach der Pubertät, nach einer Schwangerschaft oder im Klimakterium. Eine genetische Prädisposition wird vermutet, jedoch werden auch hormonelle Veränderungen und Gewichtszunahme als potenzielle Ursachen gehandelt. Die betroffenen Fettzellen sind krankhaft verändert.
Das krankhaft veränderte Fettgewebe neigt darüber hinaus auch zur Wassereinlagerung, was im Verlauf zu Spannungsgefühlen und Druckschmerzen führen kann. Es liegt primär keine Schädigung des Lymphsystems vor, im weiteren Verlauf kann dieses jedoch durch die erhöhte Verletzlichkeit und Entzündungsbereitschaft des Fettgewebes geschädigt werden und somit die Ödembereitschaft erhöht werden.

Schweregrade

  • Typ I: Fettgewebsvermehrung im Bereich von Gesäß und Hüften (Reiterhosenphänomen)
  • Typ II: Das Lipödem reicht bis zu den Knien, Fettlappenbildungen im Bereich der Knieinnenseite
  • Typ III: Das Lipödem reicht von den Hüften bis zu den Knöcheln
  • Typ IV: Arme und Beine sind bis zu den Handgelenken / Knöcheln, also mit Ausnahme der Füße und Hände betroffen
  • Typ V: Lipolymphödem mit vermehrter Wassereinlagerung in Hand- und Fußrücken sowie Fingern und Zehen

Weitere Symptome

  • symmetrische, schwammige Schwellungen
  • Berührungs- und Druckschmerzhaftigkeit
  • Neigung zur Hämatombildung bereits nach geringen Traumen
  • Haut ist in fortgeschrittenem Stadium häufig kühl und schlecht durchblutet
  • je nach Stadium Orangenhaut, Matratzenhaut oder großflächige Fettlappen
  • aufgrund der Fettlappen Störungen im Gangbild, X-Beine

Therapie

  • manuelle Lymphdrainage
  • Atemphysiotherapie
  • funktionelle Rehabilitation
  • Hydropresol-Therapie
  • Kompressionstherapie durch Tragen von Kompressionsstrumpfhosen bis Kompressionsklasse IV kombiniert mit Sport
  • Ernährungsumstellung
  • Kältekammer
  • operative Therapie mittels Fettabsaugung (Liposuktion), diese kann allerdings durch Zerstörung der oberflächlichen Lymphgefäße zu einem zusätzlichen Lymphödem führen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Angiologie / Gesellschaft für Gefäßmedizin e. V.

Lipolyse

Lipolyse (von griech. lipos, fett und lysis, Auflösung) ist die hydrolytische Spaltung verseifbarer Lipide, d.h. von Triglyceriden (Fetten) und Cholesterinestern durch Enzyme. Beim Abbau entstehen u. a. freie Fettsäuren, die ins Blut abgegeben werden.
Die Lipolyse tritt bei tierischen Organismen vorwiegend bei der Mobilisierung von Depotfett aus den Adipozyten des Fettgewebes, im geringen Umfang auch bei der Fettverdauung auf, wobei das Enyzm Pankreaslipase eingesetzt wird. Die gebildeten Fettsäuren werden über die sogenannte ?-Oxidation unter Energiegewinnung weiter zerlegt. Der Prozess der Lipolyse ist umkehrbar; Organismen können in der Lipogenese aus Kohlenhydraten wie Glucose Fettsäuren und daraus Fette synthetisieren.

Lomi Lomi Nui

Lomi Lomi Nui, auch Lomi Lomi genannt -Traditionelle hawaiianische Massage
ist eine Massageform, die aus Hawaii stammt. Sie ähnelt in ihrer Ursprungsform eher therapeutischer Körperarbeit als einer Massage und hat den Anspruch, nicht nur den Körper, sondern auch die Seele zu behandeln. Sie war Teil einer Heilbehandlung. Die im Westen als Lomi Lomi angebotenen Massagen sind dagegen in erster Linie Wellness-Behandlungen.

Lomi Lomi Massagen lösen Blockaden, reinigen energetisch Gesit, Körper und Seele.

Die Lomi-Lomi-Pohaku Massage kombiniert hingegen die Hawaiimassage mit der Hot-Stone-Massage.

In der Landessprache bedeutet lomi so viel wie reiben, kneten oder drücken, die Verdoppelung verstärkt diese Bedeutung. Nui heißt groß, wichtig oder einzigartig. Lomi Lomi Nui lässt sich also übersetzen als "einzigartiges starkes Kneten" als Begriff für eine spezielle Massageform.
Eine Lomi-Massage dient nicht nur der Entspannung, sondern ihrem Anspruch nach auch der körperlichen, seelischen und geistigen Reinigung. Die Huna-Auffassung von Gesundheit und Krankheit ähnelt der in der Traditionellen Chinesischen Medizin: In einem gesunden Körper fließt die Energie (mana), Krankheiten verursachen Blockaden, die sich körperlich als Verspannungen manifestieren. Die Massage soll diese Blockaden auf körperlicher und seelischer Ebene lösen und die Harmonie von Körper, Geist und Seele wiederherstellen.
Diese Massage dauert gewöhnlich rund zwei Stunden. Es wird viel Öl verwendet, ursprünglich von der Kukui-Nuss. Der Behandler arbeitet nicht nur mit den Händen, sondern mit dem gesamten Unterarm einschließlich der Ellenbogen. Es gibt auch die vierhändige Lomi-Massage, die von zwei Personen gleichzeitig ausgeführt wird. Die Bewegungen sind grundsätzlich fließend und leicht schaukelnd, wobei die "echte" Behandlung von hawaiischer Musik und Gesängen begleitet wird, zu denen sich der Masseur im Rhythmus rund um den Massagetisch bewegt. Die Massage kann in ihrer Stärke variieren, auch innerhalb einer Behandlung. So kann sie sehr sanft und beruhigend sein, aber auch fordernd, in den Schmerz gehend, um tiefliegende Spannungen aufzulösen.
Die Behandlung beginnt mit dem Rücken, der nach schamanischer Sichtweise der Ort der Vergangenheit ist. Im Anschluss wird der vordere Teil des Körpers bearbeitet, wobei der Bauch als Ort der Gefühle und der Erinnerungen gilt. Dem spirituellen Hintergrund entsprechend wird vor und nach der Lomi-Massage ein Gebet gesprochen.

LSF – Lichtschutzfaktor

Sonnenschutz, Lichtschutzfaktoren

LSF – Lichtschutzfaktor - Was hat es damit eigentlich auf sich?
engl. SPF = Sun Protedtion Factor – er gibt an, um wie viel länger Mann/Frau sich in der Sonne aufhalten kann als mit ungebräunter Haut, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen,
als dies mit der jeweils individuellen Eigenschutzzeit möglich wäre.
Grundsätzlich gilt – je höher der LSF, desto länger können Sie in der Sonne verweilen; je nach Hauttyp (Hauthelligkeit und Haarfarbe)

Allerdings sagt der LSF nur etwas über die Schutzwirkung gegenüber UV-B Strahlung aus.Zum Schutz vor anderen lichtbedingten Hautschäden müssen Sonnenschutzmittel ebenfalls vor UV-A-Strahlung schützen. Daher werden bei Sonnenschutzmitteln in Europa seit 2006 Kriterien zur Mindestwirksamkeit gegenüber UV-B- und UV-A-Strahlung angewendet:
- Lichtschutzfaktor (SPF): Der Lichtschutzfaktor eines Sonnenschutzmittels soll mindestens 6 betragen
- UV-A-Schutzfaktor (UV-A-PF): Der UV-A-Schutzfaktor muss mindestens 1/3 des Lichtschutzfaktors betragen
Ein Sonnenschutzmittel mit einem SPF von 30 soll demzufolge einen UV-A-Schutzfaktor (UV-A-PF) von mindestens 10 aufweisen. Die Einhaltung des geforderten UVA-Schutzes wird auf den Packungen durch ein Symbol angezeigt. Es besteht aus einem Kreis, der die Buchstabenkombination “UVA“ enthält.
Nach der heute gültigen Definition sind die früher sehr populären Sonnenschutzprodukte mit Schutzfaktor 2 oder 4 keine Sonnenschutzmittel mehr, da sie die überwiegende Zweckbestimmung (= Sonnenschutz) nicht erfüllen. Zum besseren Verständnis wird auf den Verpackungen neben dem Lichtschutzfaktor noch eine der 4 zugeordneten Schutzklassen angegeben (Niedrig, Mittel, Hoch, Sehr hoch).

Achtung: Auch die Haltbarkeit der Sonnenschutzmittel ist begrenzt! Der LSF in den Cremes verliert mit der Zeit seine Wirkung.

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtschutzfaktor | Fotolia Bild Nr.1821878 - Autor: © Barbara Helgason

Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen; ihre Wirkungsweise ist breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumata oder Operationen entstehen können. Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorentfernung nötig.

Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, soll Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben werden. Die manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassischen Massage, bewirken. Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse etc.) Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck und ähnlichen Krankheitsbildern wird die Manuelle Lymphdrainage angewendet.
Auch in der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen soll sie helfen, das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Teilweise können Schmerzmittelgaben verringert werden und der Heilungsprozess verläuft schneller. Kontraindikationen (Gegenanzeigen) sind hierbei genau zu beachten wie z.B. eine dekompensierte Herzinsuffizienz, akute, fieberhafte, bakterielle Entzündungen oder ein kardiales Ödem.
Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (Stauungen) wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie kombiniert und unter dem Begriff Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst.

In den 1960er Jahren hat sich diese Therapie, welche von Emil Vodder maßgeblich entwickelt wurde, etabliert und wird seitdem an deutschen Massage- und Krankengymnastikschulen gelehrt. Die Therapeuten sind vornehmlich Masseure und Physiotherapeuten (seit dem Jahre 1994 werden Krankengymnasten als Physiotherapeuten bezeichnet). Die Anwendung ist nur dem Fachpersonal mit der entsprechenden Zusatzausbildung in manueller Lymphdrainage an einem zugelassenen Lehrinstitut erlaubt. In Sachen Lymphdrainage haben Deutschland und Österreich eine eindeutige Vorreiterstellung. In den USA ist diese Therapie noch relativ unbekannt.
Es wurde des Öfteren versucht, mit Geräten zur Lymphdrainage ähnliche Erfolge wie durch die manuelle Lymphdrainage zu erzielen, allerdings liegen derartige Geräte von der Effizienz her weit hinter einer manuellen Behandlung.