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Nagelmodellage

künstliche Verlängerung und Verstärkung der menschlichen Finger- und Fußnägel
mit Hilfe von Gel, Fiberglas/Seide oder Acryl.

Nagelmodellage hat ihren Ursprung in der Zahn-Medizin. Nagelverlängerungen und -Verstärkungen kommen ursprünglich aus der Prothetik und sollten den Verlust der Nägel durch temporäre künstliche Nägel in Berufen ersetzen, in welchen Nägel vonnöten sind.

Reihenfolge einer Nagelmodellage:
Dem Kunden werden die Hände und Nägel desinfiziert. Die Nägel werden entfettet, die Nagelhaut zurück geschoben und mit einem Buffer für die Modellage vorbereitet. Um eine Verlängerung vorzunehmen können jetzt mit Nagelkleber Nagelspitzen aus Kunststoff angeklebt werden, oder die Nageldesigner/-in arbeitet mit einer Schablone. Diese wird bündig unter den Naturnagel geschoben, um später darauf die Verlängerung an den Nagel zu modellieren. Bei der Naturnagelverstärkung wird nur der eigene, natürlich gewachsene Nagel mit einer Schicht Modellagekunststoff überzogen um ihn zu schützen.

Sogenannte Acrylnägel werden mithilfe eines Zweikomponentenacryls, einer Flüssigkeit und einem sehr feinen Acrylpulver, aufgebaut. Das Acryl-System wird auch Pulver-Flüssigkeit System genannt. Dieses System härtet nach dem Mischen der Komponenten selbständig aus. Das Material zeichnet sich durch seine große Härte aus, das es möglich macht, den gesamten Nagel sehr dünn und präzise zu verarbeiten.

Als Gelnägel werden Nägel die mit der Gel-Technik verarbeitet werden bezeichnet. Das Gel besteht aus einem UV-reaktiven Acrylgel, welches unter UV-Licht aushärtet. Die Nageldesignerin besitzt dazu ein eigenes Härtungsgerät, in das der Kunde seine zuvor mit Gel modellierten Hände legt. Das Gel härtet in 1 bis 2 Minuten unter der Lampe aus. In das flüssige Gel können besonders gut bunte Gele und sonstige Verzierungen wie Kristallsteinchen, Trockenblumen, Einlegemotive etc. eingearbeitet werden.

Heute kaum noch üblich ist das Fiberglassystem, bei dem mittels eines Resinklebers Textilstreifen, meistens Glasfaser oder Seide, in mehreren Schichten aufgebracht und versiegelt werden. Diese Methode wird aber manchmal noch gebraucht, um eingerissene Naturnägel zu reparieren und ihnen die nötige Stabilität zu verleihen.

Nagelpilz

Nagelpilz

Nagelpilz (Onychomykose)
Nagelpilz, auch Nagelmykose, Onychomykose oder Tinea unguium heißt die Infektion der Zehen- oder Fingernägel durch Sprosspilze oder Fadenpilze.
Prädisponiert sind Patienten mit Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen, Nagelekzemen und Nagelpsoriasis. Begünstigend ist ferner ein feucht-warmes Milieu. Zehennägel sind daher häufiger als Fingernägel betroffen.

Erreger sind überwiegend Dermatophyten /Fadenpilze.

Pilzerreger dringen nur in vorgeschädigte Haut ein, dafür reichen allerdings kleinste Risse, die u. U. mit dem bloßen Auge gar nicht sichtbar sind. In den meisten Fällen beginnt eine Nagelpilzerkrankung mit einer Hautpilzinfektion.
Dermatophyten wachsen gut in der feuchten Wärme lang getragener Schuhe.; feuchtwarmes, suerstoffarmes Klima wird ihrerseits bevorzugt. Krankheiten wie Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen, Entzündungen der Nägel und besonders Immunschwäche, z. B. durch hohes Alter, eine Erkrankung wie AIDS oder eine Chemotherapie, schwächen die Körperabwehr.

Nagelpilz ist keine schwere, aber eine häufige Erkrankung. Fünf bis zwölf Prozent der Europäer tragen Dermatophyten in den Nägeln, die Häufigkeit steigt mit dem Alter.

Symptome

  • Glanzlosigkeit des Nagels
  • weiße oder gelbliche Verfärbungen am Nagelrand
  • weißliche, gelbe oder grau-braune Flecken im Nagel
  • Verdickungen der Nagelplatte, bröckelige Nägel

Diagnostik
Dem befallenen Nagel werden Hornteile abgeschabt und direkt mikroskopisch untersucht. Die Hyphen sind dort sichtbar und die Diagnose kann unmittelbar gestellt werden. Für eine genaue Identifizierung der Pilzart ist jedoch eine dreiwöchige Anzüchtung in Kultur nötig. Meist reicht jedoch die optische Diagnose aus, da die Symptome charakteristisch sind.
Der befallene Nagel wird, je nach Schwere der Infektion, mit einem Keratolytikum, beispielsweise Harnstoffsalbe, aufgeweicht und abgelöst, was etwa ein bis drei Wochen dauert. Es ist praktikabel, bei schwerem Verlauf einer Onychomykose den befallenen Nagel mittels Lasertherapie aufzulösen. Hierbei wird der Nagel radikal von der Nagelmatrix durch den Erbium-Laser verdampft. Eine operative Entfernung durch Ziehen des befallenen Nagels wird nicht mehr empfohlen, da die zusätzliche Verletzung den Heilungsverlauf stört.
Anschließend erfolgt in der Regel eine örtliche Behandlung (Lokaltherapie) von Nagelbett und nachwachsendem Nagel mit antimykotischer Creme oder antimykotischem Nagellack .
Bei ausgedehntem Befall und in Sonderfällen (mehr als drei Fußnägel sind infiziert) muss bisweilen auch eine systemische Therapie mit den oralen Antimykotika Griseofulvin, Itraconazol, Terbinafin oder Fluconazol durchgeführt werden. Wichtig ist die ausreichende Dauer der Behandlung, die insgesamt meist über drei bis sechs Monate geht; je nach Schwere der Infektion auch bis zu zwölf Monaten und länger (Intervalltherapie).
Die Behandlung ist nicht selten erfolglos und die Rückfallquote ist hoch, nicht zuletzt weil immer mehr Pilzspezies gegen Antimykotika unempfindlich werden. Allgemeinhygienische Maßnahmen wie Desinfizieren der Socken sind in der Regel notwendig.

Naturheilkundlich, also ohne Einsatz von Medikamenten, wird alternativ der befallene Teil des Nagels abgeschliffen und der Bereich über viele Wochen morgens und abends mit 5-25%igem Essig betupft. Der Pilz benötigt ein basisches Milieu und soll sich durch die Essigbehandlung langsam zurückbilden, während der Nagel nachwächst. Ein feuchtwarmes Klima im Schuh ist grundsätzlich zu vermeiden, und Haut und Nägel müssen mit einer Creme vor Versprödung geschützt werden. Möglichst offene und atmungsaktive Schuhe, die auch die Zehen nicht einengen, und Naturfasern für Strümpfe sind erforderlich.

Nach diesen Behandlungen steht dem Tragen von Flip-Flops im Sommer hoffentlich nichts mehr entgegen. Wir hoffen, dass Sie in unserm BEAUTY PORTAL die "passende" Podologin finden.

Quelle:de.wikipedia.org/wiki/Nagelpilz - auszugsweise | Fotolia Bild Nr.585795 - Autor: © gabrielejasmin

Nahrungsergänzung

Nahrungsergänzungsmittel sind Produkte zur erhöhten Versorgung des menschlichen Stoffwechsels mit bestimmten Nähr- oder Wirkstoffen im Grenzbereich zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln

Definition
Rechtlich ist diese Produktgruppe im EU-Recht durch die Richtlinie 2002/46/EG geregelt. Dabei sind insbesondere die zulässigen Mineralstoffe und Vitamine vorgegeben. In der hierauf basierenden Nahrungsergänzungsmittelverordnung ist ein Nahrungsergänzungsmittel:
„ein Lebensmittel, das

  1. dazu bestimmt ist, die allgemeine Ernährung zu ergänzen,
  2. ein Konzentrat von Nährstoffen oder sonstigen Stoffen mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung allein oder in Zusammensetzung darstellt und
  3. in dosierter Form, insbesondere in Form von Kapseln, Pastillen, Tabletten, Pillen, Brausetabletten und anderen ähnlichen Darreichungsformen, Pulverbeutel, Flüssigampullen, Flaschen mit Tropfeinsätzen und ähnlichen Darreichungsformen von Flüssigkeiten und Pulvern zur Aufnahme in abgemessenen kleinen Mengen in den Verkehr gebracht wird.“

Da sie rechtlich zu den Lebensmitteln gehören, fallen sie in Deutschland unter die Regelungen des Lebensmittel- und Futtergesetzbuchs (LFGB).

Werbeaussagen und -Versprechungen über Nahrungsergänzungsmittel werden seit dem 1. Juli 2007 durch die neue Health-Claims-Verordnung geregelt. Eine abgesicherte Positivlistung hierzu liegt bei der EU zur Einsicht aus, ist aber noch nicht parlamentarisch beschlossen. Krankheitsbezogene Aussagen und Indikationen sind, wie für andere Lebensmittel auch, nicht zulässig.

Nail Art

Verzierung des fertigen Nagels nennt man Nailart

Die schlichteste Variante ist der Frenchlook, bei dem die Nagelspitze aus natur- bis strahlend weißem, der Rest aus transparentem oder leicht milchigem Material gearbeitet wird. Jedoch gibt es für die Kreativität der Designerin und dem Kunden kaum Grenzen, die Nägel können beklebt, mit einem Airbrushmotiv versehen, mit Farben und Glitter verziert und in viele extravagante Formen gebracht werden. Eine Nageldesignerin kann einen Kunstnagel aber auch so aussehen lassen, als wäre er ein völlig natürlicher Nagel. Aus diesem Grund tragen auch mehr und mehr Männer, die Fingernagelkauer sind, Kunstnägel, um so gepflegte Hände zu haben.

Nasolabialfalte

Unter NASOLABIALFALTE wird die markante Weichteilfalte des Gesichts verstanden.
Diese befindet sich beiderseits der Nasenflügel und zieht sich bis in die Hautregion seitlich beider Mundwinkel.