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Schröpfen

Schroepfen, Bildansicht im Beauty-Portal.de

Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren, bei dem auf einem begrenzten Hautareal ein Unterdruck aufgebracht wird. Es wird typischerweise in der Alternativmedizin eingesetzt und zählt dort zu den ausleitenden Verfahren Es ist in der ganzen alten Welt seit alters her bekannt.
Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt. Der Unterdruck wird üblicherweise dadurch erreicht, dass die Luft im Schröpfkopf erhitzt und dieser sofort auf die Haut des Patienten gesetzt wird. Das Erhitzen erfolgt durch einen in Alkohol getauchten Wattebausch, ein Stück Baumwollstoff oder eine Flocke Watte die jeweils angezündet werden. Alternativ kann der Unterdruck durch eine Absaugvorrichtung im Schröpfglas erzeugt werden.
Die Lage der Schröpfstellen orientiert sich am Tastbefund, d.h. es wird im Bereich von Myogelosen (muskuläre Verhärtungen) geschröpft. Je nach Lage der Schröpfstellen wird über den kutiviszeralen Reflex ein inneres Organ beeinflusst. Die Zuordnung der Organe zu den Hautstellen ist durch die Head-Zonen bekannt und lässt dadurch Rückschlüsse auf belastete innere Organe zu.

Wirkung:
Schröpfen aktiviert u. a. Reflexzonen am Rücken, die ihrerseits auf innere Organe und Organsysteme einwirken. Z. B. auf die nerven der Haut und Unterhaut, auf die Nerven der Muskulatur wie über die Spiralnerven an beiden Seiten der Wirbelsäule auf die Eingeweide.

Wirkung:
z. B. bei Migräne, Rheuma, Bandscheibenproblemen, Hexenschuss, Knieproblemen, Karpaltunnelsyndrom, Bluthochdruck, Ischias, Mandelproblemen (hierbei insbesondere in der Sonderform des Röderns), Bronchitis, Asthma, Kopfschmerzen, Nierenschwäche, Wetterfühligkeit, Hypotonie, Müdigkeit, Depressionen, Tennisarm, Schwächezuständen, Verdauungsproblemen, Herz-Kreislauferkrankungen, Organprobleme, Fieber, Erkältung und Grippe.

Quelle:de.wikipedia.org/wiki/Schröpfen | Fotolia Bild Nr.24673379 - Autor: © kreativwerden

Schuppenflechte / Psoriasis

Bei der Schuppenflechte / Psoriasis handelt es sich um eine Krankheit, die in typischen Fällen als Hautkrankheit auftritt, die sich im Wesentlichen durch stark schuppende, punktförmige bis handtellergroße Hautstellen (häufig an den Knien, Ellenbogen und der Kopfhaut) sowie Veränderungen an den Nägeln zeigt.
Die Betroffenen haben in typischer Weise monomorphe, rötliche, meist rundliche, inselförmige, scharf begrenzte und leicht erhabene Herde.

Seide

Seide ist eine feine Textilfaser, die aus den Kokons der Seidenraupe, der Larve des Seidenspinners, gewonnen wird. Sie ist die einzige in der Natur vorkommende textile Endlos-Faser und besteht hauptsächlich aus Protein

Die Seide von Insekten besteht wie die Seide der Spinnen aus den langkettigen Eiweißmolekülen Fibroin (70 - 80 %) und Sericin (20 - 30 %).
Ca. 1936 wurde Seide und ihre Wirkung auf die Haut entdeckt - durch den Betreiber einer japanischen Seidenfabrik.
Seine Arbeiterinnen, so viel ihm auf, hatten seidig weiche Hände. Experten sollten dieses Geheimnis lüften - mit dem Ergebnis, dass es sich um gelöste Seide handelte.

Lösliche Seide gehört zur Gruppe der sogenannten Skleropoteine und vom Aufbau her ist Sie der menschlichen Haut und anderen Bindegeweben sehr ähnlich. Sie reguliert das natürliche Feuchtigkeitsgleichgewicht der Haut und bildet dünne, übereinander liegende Schichten. Dadurch entsteht ein seidiger Glanz. Durch diese Filmbildung wiederum werden Haut und Haar vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt.

Das im feuchten Zustand aufgebrachte Fibrom zieht sich beim Trocknen zusammen, bewirkt dadurch ein geschmeidiges Hautgefühl - als Nebeneffekt "verschwinden" kleine Fältchen.

Eine Vielzahl der Kosmetikhersteller haben Produkte mit pflegenden Seidenkomplexen entwickelt, die der Haut bereits nach weinigen Anwendungen mehr Spannkraft geben
Seidenpulver wird in Kosmetikprodukten als Zusatzstoff eingesetzt, z. B. in Lippenstiften, Hautcremes und Seifen.

Shiatsu

Shiatsu (jap. shi = Finger, atsu = Druck)
ist eine in Japan entwickelte Form der Körpertherapie,
die aus der traditionellen chinesischen Massage (Tuina) hervorgegangen ist. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in Japan verschiedene Formen der energetischen Körperarbeit und manuellen Behandlungsmethoden kombiniert und unter dem Namen Shiatsu vereint, um sich von den reinen Entspannungsmassagen abzugrenzen. Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu „Fingerdruck“, die Behandlung umfasst jedoch weit mehr: Zur Berührung wird der ganze Körper eingesetzt. Dabei arbeitet der Behandelnde weniger mit Muskelkraft als mit seinem Körpergewicht und versucht, während der Behandlung eine „energetische Beziehung“ zum Klienten herzustellen (Energie hier im Sinne von Qi). Vom Behandelnden ist Achtsamkeit, Sensibilität und Offenheit gefragt.
Das Ziel von Shiatsu ist es, durch die Berührung des Körpers das physische, emotionale und geistige Wohlbefinden zu fördern und Möglichkeiten der Entfaltung und Entwicklung aufzuzeigen. Als Behandlungsmethode wird Shiatsu besonders zur Behandlung von Beschwerden am Bewegungsapparat eingesetzt (Knie-, Hüft-, Schulter-, Rückenbeschwerden).

SPA

SPA lat. sanus per aquam = gesund durch Wasser

Der Bereich des SPA bezieht sich auf sämtliche Arten von Wellnessanwendungen in Verbindung mit Wasser. Hierzu zählen z. B. das Dampfbad, die finnische und andere Saunen, Whirpools, Unterwassermassagen uvm. Der TREND des SPA steht insbesondere für Hotels im Fokus Ihrer Werbung.
Einige kleinere Unternehmen bieten in ihren Instituten allerdings auch einen kleinen, exklusiven SPA Bereich an.

Spangentechnik

Spangentechnik

Die "3TO-Spange" wird zur Behandlung des einwachsenden Zehennagels angewandt. Handnägel und Rollnägel stellen ein häufiges und weit verbreitendes Problem der chirurgischen Poliklinik bzw. des niedergelassenen Arztes dar. Leider wird dieses Thema oft als trivial unwichtig angesehen, obwohl damit für die Patienten meist starke Schmerzen, verbunden sind.

Die "3TO-Spange" besticht durch eine unblutige und schmerzarme Behandlungsmethode für diese Problemfälle. Es handelt sich um eine konservative Orthonyxiemethode zur Behandlung des Unguis incarnatus, bei der eine Metallspange direkt auf den Nagel aufgesetzt wird.
Das Ziel der Behandlung dient dazu, das natürliche Wachstum des Nagels wieder herzustellen.Eine Operation und daraus resultierende Schmerzen für den Patienten zu vermeiden und dauerhaft von Problemen mit einwachsen Nägeln und Rollnägeln zu befreien.

Wie funktioniert die 3TO-Methode?
Zwei Spangenschenkel aus Federstahldraht werden mit kleinen Häkchen versehen und unter die Nagelränder eingehängt.Durch das Verdrillen einer Mittelschlaufe werden die Nagelränder angehoben und der Patient kann dadurch schnell entlastet und von seinen Scherzen befreit werden.

Siehe Soraya Larf